“Oh Ewigkeit, du Donnerwort”- Sonderliches Leipzig

Sonderheiten machen diesen Rundgang zu einem unterhaltsamen Erlebnis. So erfahren Sie z.B., wie es 1721 zur Hinrichtung des Kirchenräubers “Mausedavid” kam, wie das Hufeisen in die Nische an der Nikolaikirche gelangte, was es mit den Leipziger Lerchen auf sich hat und vieles andere mehr.

Sehenswürdigkeiten der Innenstadt

führt Sie u.a. zum Hauptbahnhof; Augustusplatz mit Opernhaus, Gewandhaus, Universität, Mendebrunnen und Krochhochhaus; Nikolaikirchhof mit Nikolaikirche, Alter Nikolaischule, Predigerhaus und Nikolaisäule; Passage „Specks Hof“; Riquet-Haus; Naschmarkt mit Alter Handelsbörse und Goethedenkmal; Marktplatz mit Altem Ratshaus, Alter Ratswaage, Königshaus u.a.; vorbei an Katharinenstraße und Hainstraße zum Barthels Hof; Kaffeebaum; Thomaskirchhof mit Thomaskirche, Bachdenkmal und Bachmuseum; Mädler-Passage mit Auerbachs Keller.

Plätze, Höfe und Passagen

zeigt Ihnen insbesondere die lauschigen Plätze, die Innen- und Durchgangshöfe, die Straßen- und Freiluft-Restaurants sowie die glanzvollen Passagen und Einkaufsmeilen. Dabei kommen auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten nicht zu kurz.

Passage - Auerbachskeller


Bach in Leipzig

folgt den Spuren Johann Sebastian Bachs, der 27 Jahre lang in Leipzig als Kantor zu St. Thomas und Direktor Musices lebte und wirkte. In Leipzig entstanden ca. 500 Kompositionen, darunter das Magnifikat, die h-Moll-Messe, die Kunst der Fuge, das Wohltemperierte Klavier, sowie ca. 300 Kantaten und Motetten.

Musikstadt Leipzig

macht Sie mit der ca. 800-jährigen Musikgeschichte der Stadt bekannt, beginnend mit der Gründung des weltberühmten Thomanerchores im Jahre 1212. Die Leipziger Stadtpfeifer wurden 1479 gegründet und das exzellente und weltberühmte Gewandhausorchester im Jahre 1743.

Um 1220 verbrachte der Minnesänger Heinrich von Mohrungen seinen Lebensabend im Thomaskloster. Weitere bedeutende Musiker folgten: J. S. Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Wagner, Robert und Clara Schumann (geb. Wieck), Albert Lortzing, Gustav Mahler, E.T.A. Hoffmann, Arthur Nikisch, Wilhelm Furtwängler, Kurt Masur.

Die Leipziger Institutionen der Musikpflege und –ausbildung, die diesbezüglichen Museen und Archive, die Musikfeste und Wettbewerbe sowie die Musikverlage werden Ihnen ebenfalls vorgestellt.

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Stadt der Literatur

macht Sie mit bedeutenden Literaten und Verlegern sowie den Bibliotheken und Büchereien in Leipzig bekannt. 1481 der erste Buchdruck, 1650 die erste Tageszeitung, 1682 die erste Gelehrtenzeitschrift. 1688 hält Christian Thomasius die erste Vorlesung in deutscher Sprache, und 1737 verbannt „Die Neuberin“ den „Hans-Wurst“ von der Bühne. Mit Leipzig sind u.a. so klangvolle Namen verbunden wie Johann Christoph Gottsched, Christian Fürchtegott Gellert, Friedrich Gottlieb Klopstock, Gotthold Ephraim Lessing, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich von Schiller, E.T.A. Hoffmann, Friedrich Nietzsche und Erich Loest.

Goethe in Leipzig

Bach.jpgfolgt den Spuren Johann Wolfgang von Goethes. 16-jährig kam er 1765 für drei Jahre hierher, um Rechtswissenschaft zu studieren. Katharina Schönkopf, Käthchen genannt, war die Adressatin seiner ersten Gedichte, zusammengefasst im „Liederbuch Annette“. Am 28. August 1829 weilte der Dichterfürst zum letzten Mal in Leipzig aus Anlass der Uraufführung seines „Faust“ und wurde enthusiastisch gefeiert. In „Dichtung und Wahrheit“ erinnerte er sich später seiner Leipziger Studentenjahre. In Auerbachs Keller mag er die Anregung zum „Faust“ erhalten haben.

Geschichtchen und Anekdoten

entspricht im Verlauf in etwa dem Rundgang „Sehenswürdigkeiten der Innenstadt“, wobei Amüsantes und Anekdotisches im Vordergrund stehen.

500 Jahre Buchstadt Leipzig

führt Sie in das Graphische Viertel. Das erste Buch in Leipzig, „Glossa super Apokalypsim“, wurde bereits 1481 gedruckt, und bis zum zweiten Weltkrieg war Leipzig die führende Buchdrucker- und Verlegerstadt in Deutschland. Dann aber wurden in einer einzigen Bombennacht ca. 1000 buchgewerbliche Firmen vernichtet und 50 Millionen Bücher verbrannten. Der Weg führt entlang bedeutender Verlagshäuser und Druckereien zu den einstigen Zentren des deutschen Buchgewerbes. Ein Besuch der Grabstätten Leipziger Verleger auf dem Alten Johannesfriedhof kann mit dem Rundgang verbunden werden.

Der Alte Leipziger Johannesfriedhof

ist nicht nur ein Ort der Stille und Besinnung, sondern auch ein lebendiges Geschichtsbuch. 1278 gegründet (letzte Beisetzung 1883) ist er heute eine Oase der Ruhe in Stadtzentrumsnähe. Hier finden Sie z.B. die Grabstätten von Brockhaus, Reclam, Tauchnitz, Teubner, Rosina Wagner und Rosalia Marbach (Mutter und Schwester Richard Wagners) sowie von Anna Katharina Kanne geb. Schönkopf, Goethes Leipziger Freundin. Architektonische Kleinode sind das Barocke Grufthaus der Familie Baumgärtner und die Ägyptische Säule der Grabstätte des Ägyptologen F.A.W. Spohn.

Luther in Leipzig

folgt den Spuren des großen Reformators. Achtzehn Mal soll er in Leipzig gewesen sein, das letzte Mal 1545, als er die Universitätskirche für den Evangelischen Gottesdienst weihte. “Leipzig sei eine feine Stadt“, sagte er, „es sei nicht allein ihr Bau, sondern sie sei wohlbeschützt, reich und fest, so dass sie dastehe wie ein Püpplein“. Ein Spottrelief im Hof des Fregehauses soll Martins Luthers Niederlage im Kampf gegen Kaiser und Papst beschreiben.

Eisenbahnkathedrale Hauptbahnhof

zeigt Ihnen den größten Kopfbahnhof Europas; gleichzeitig auch einer der schönsten. „Licht und Luft“ war das Motto seiner Schöpfer. Sie lernen seine Geschichte und sein Schicksal kennen, wie auch die technische Meisterleistung der Rekonstruktion Mitte der 90ziger Jahre, die ihm sein heutiges Gesicht verlieh.

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Wagner in Leipzig

weckt Erinnerungen an den bedeutendsten Sohn der Stadt. 1813 in Leipzig geboren, verbrachte er (nach seiner Kindheit in Dresden) von 1827 bis 1834 entscheidende und prägende Jahre in Leipzig. Hier entstanden auch seine ersten Orchesterwerke: Die Paukenschlag-Ouvertüre B-Dur (1830) und die Konzert-Ouvertüre d-Moll (1832). 1868 begegnete er dem Leipziger Studenten Friedrich Nietzsche, womit eine etwa zehnjährige Freundschaft begann.

Mendelssohn in Leipzig

Der sicherlich bedeutendste Leipziger Gewandhauskapellmeister war Felix Mendelssohn Bartholdy. 1809 geboren, kam er 1835 (26-jährig) nach Leipzig und wirkte hier bis zu seinem Tod 1847.
Hier gründete er 1843 auch das erste Konservatorium Deutschlands. Das einzige Mendelssohn-Museum weltweit (gleichzeitig auch der einzige erhaltene Wohnsitz der Familie) befindet sich in seinem Wohn- und Sterbehaus in der Goldschmidtstraße 12. Der Rundgang folgt Mendelssohns Spuren in Leipzig, u.a.: Mendelssohn-Denkmal, Thomaskirche, Städtisches Kaufhaus (Standort des ersten Gewandhaus - Konzertsaales und des ersten Konservatoriums), Universitätskirche, Mendelssohnhaus.

Auf Wunsch auch mit Besichtigung des dortigen Museums.


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